Brauchtum und Sitten der Bergleute prägen die Menschen im Erzgebirge bis heute, wie z.B. die tägliche Grußformel „Glück auf“. Jedoch ist der Bergbau schon seit langem zum Erliegen gekommen ist.
Gegenwärtig gibt es etwa 60 bergmännische Traditionsvereine, die seit 1990 im Sächsischen Landesverband des Bundes Deutscher Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine zusammengeschlossen sind. Ihre Mitglieder haben sich allesamt der Pflege des bergmännischen Brauchtums verschrieben, so stehen 14 Bergkapellen Pflege des Berglied- und Musikgutes.
In der Weihnachtszeit finden in verschiedenen erzgebirgischen Städten Bergparaden statt. Auch durch Dresden ziehen sie seit 2005 aller zwei Jahre in originalgetreuen Uniformen mit Musik durch das historische Zentrum. Teilnehmer aus 18 bergmännischen Traditionsvereinen + 3 Bergkapellen - insgesamt etwa 480 Bergmusiker und Habitträger - gestalten diesen Bergaufzug durch die Dresdner Altstadt; vom Neumarkt vor der Frauenkirche vorbei am Fürstenzug, dem Residenzschloss und dem Zwinger zum Striezelmarkt.
Auf dem Striezelmarkt nehmen dann die Bergbrüderschaften und Bergkapellen Aufstellung zum abschließenden Bergzeremoniell.
Über mangelnden Zuspruch wird man sich wie die Jahre zuvor sicher nicht beklagen, wo sich Tausende von Besuchern einfanden, die sich diesen Höhepunkt in der Adventszeit nicht entgehen lassen wollten. (Quelle: http://www.bergbautradition-sachsen.de)
Autorin: Steffi Uhlig,
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