Die einstige Sommerresidenz des sächsischen Hofes liegt am südöstlichen Stadtrand idyllisch am rechten Elbufer. Die geschwungenen pagodenähnlichen Dächer und die Kapitellen der Säulen verleihen zusammen mit der Bemalung dem Ensemble ein fernöstliches exotisches Aussehen. Von der Gondelanlegestelle führt eine prachtvolle Freitreppe, bewacht von zwei Sphinxen, zum Wasserpalais, einem der drei Hauptgebäude der Schlossanlage. Einen weiteren Höhepunkt stellt der Schlosspark mit seinen über 2.000 Gehölzen aus aller Welt dar. Die Sensation ist die über 230 Jahre alte Kamelie, die jedes Jahr ab Mitte Februar bis Mitte April von etwa 35.000 prachtvollen großen karminroten Blüten geschmückt wird.
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In den kalten Monaten wird die Kamelie von einem bemerkenswerten fahrbaren Gewächshaus geschützt.
1785 errichtete man eine künstliche Ruine, im Stil einer verfallenen Ritterburgauf, der nahe gelegenen Anhöhe welche heute ein Aussichtspunkt auf die Schlossanlage und das Elbtal ist.
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Markierung der Elb-Pegelstände. Beachte insbesondere das Jahrhunderthochwasser 2002 mit 9,40 m. Damals wurden große Teile des Schlosses überflutet.
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Neben dem Zwinger in Dresden (1711–1722) und dem Japanisches Palais (1715) ist Schloss Pillnitz ein weiteres Meisterwerk vom Matthäus Daniel Pöppelmann für August den Starken.








