Etwa 20 km südöstlich von Dresdens Altstadt befindet sich auf einer Anhöhe der Barockgarten Großsedlitz. Dieser hat sich in seiner Struktur seit 1732 nicht geändert und beeindruckt neben seiner Weite durch viele im Garten verteilte Skulpturen.
Barockgarten Großsedlitz
Sächsische Schweiz, Elbsandsteingebirge
Der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges wird als Sächsische Schweiz bezeichnet. Die Sächsische Schweiz ist etwa 30 km südöstlich von Dresden gelegen. Sie begeistert durch ihre bizarren Felsformationen. Ein Netz von gut Ausgebauten Wanderwegen durchzieht dieses großartige Gebiet.
Mozartbrunnen
Der Mozartbrunnen befindet sich auf der Bürgerwiese. Er wurde ursprünglich von dem Berliner Bildhauer Hermann Hosaeus im Jahre 1907 geschaffen. Die drei weiblichen Figuren, welche um einen Mozart-Gedenkstein tanzen, stellen die Grazien "Anmut", "Heiterkeit" und "Ernst" dar. Sie sollen die Musik Mozarts in Form eines Reigens verkörpern.
Ständehaus (Oberlandesgericht)
Das Sächsische Ständehaus wurde Von 1901 bis 1907 als Sitz des Sächsischen Landtags errichtet (Paul Wallot) und ist heute Sitz des Oberlandesgerichts Dresden. Der Gebäudekomplex befindet direkt beim Residenzschloss. Auf der Elbuferseite befindet sich ein Turm, auf dem die vergoldete Figur der Saxonia von Johannes Schilling steht.
Yenidze
Der Name dieser ehemaligen Tabakfabrik geht of das Anbaugebiet Yenidze zurück aus dem der Unternehmer Hugo Zietz den Tabak für seine Zigaretten bezog. Da im Bereich der Dresdner Altstadt kein offensichtliches Fabrikgebäude erlaubt war wurde die Tabakfabrik von 1908 bis 1909 im Stil einer Moschee mit einer farbig verglasten Kuppel und als Minarett getarnten Schornstein errichtet.
Blaues Wunder
Das "Blaue Wunder" ist eine Brücke welche die Stadtteile Loschwitz und Blasewitz verbindet. Sie wurde als fünfte Elbquerung Dresdens 1893 eröffnet und ist etwa 280 m lang. Die genaue Herkunft des Namens ist umstritten. Einer Legende nach war die Brücke ursprünglich mit einer grünen Farbe, die aus Kobaltblau und Chromgelb gemischt war gestrichen. Durch Witterungseinflüsse soll sich das Chromgelb aufgelöst haben, die Brücke wurde blau; ein Wunder.
Botanischer Garten
Schloss und Parkanlage Pillnitz
Die einstige Sommerresidenz des sächsischen Hofes liegt am südöstlichen Stadtrand idyllisch am rechten Elbufer. Die geschwungenen pagodenähnlichen Dächer und die Kapitellen der Säulen verleihen zusammen mit der Bemalung dem Ensemble ein fernöstliches exotisches Aussehen. Von der Gondelanlegestelle führt eine prachtvolle Freitreppe, bewacht von zwei Sphinxen, zum Wasserpalais, einem der drei Hauptgebäude der Schlossanlage. Einen weiteren Höhepunkt stellt der Schlosspark mit seinen über 2.000 Gehölzen aus aller Welt dar. Die Sensation ist die über 230 Jahre alte Kamelie, die jedes Jahr ab Mitte Februar bis Mitte April von etwa 35.000 prachtvollen großen karminroten Blüten geschmückt wird.
Brunnen und Wasserspiele
Queckbrunnen
Der Queckbrunnen ist einer der ältesten Brunnen Dresdens. Er wurde 1461 erstmals urkundlich als Brunnen der Gerbergemeinde erwähnt und besteht aus einem viereckigen, 3,60 m hohen Sandsteinhäuschen auf dessen Dachspitze ein ca 1 m hoher Storch (der im Jahr 1735 aufgesetzt wurde) ein Wickelkind transportiert. Dieser sollte daran erinnern, dass das Wasser des Brunnens im Ruf stand unfruchtbare Frauen zu gesegneten Kindsmüttern zu machen. Es gab sogar kurze Zeit (1514-1521) eine Wallfahrtskapelle nahe des Brunnens.
Standort: Hertha-Lindner -Straße in der Wilsdruffer Vorstadt .Nahe des Stadtheaters.
Artesischer Brunnen
Um die Dresdner Neustadt mit frischem Wasser zu versorgen wurde von 1832 bis 1836 durch Freiberger Bergleute ein Brunnen mit ca 240 m Tiefe gebohrt, in dem das Wasser durch natürlichen Druck zu Tage steigt und ganzjährig eine Temperatur von ca 17 Grad aufweist.
Cholerabrunnen
Der neugotische Cholerabrunnen (1846) wurde von Freiherr Eugen von Gutschmid finanziert, als Dank dafür, dass Gott Dresden in den Jahren 1841 und 1842 von der Cholera verschont hatte. Der vom Architekten Gottfried Semper geschaffene Brunnen wirkt wie die Spitze einer gotischen Kathedrale. Dieser Eindruck wird durch die Höhe von 15,5 Metern noch verstärkt. Zahlreiche Verzierungen und Ornamente, biblische Figuren sowie Zitate aus dem 91. Psalm unterstreichen diesen sakralen Charakter. Der Brunnen, der ursprünglich auf dem Postplatz stand, befindet sich heute zwischen Zwinger und Taschenbergpalais.
Palais im großen Garten
Im Zentrum des großen Gartens befindet sich das um 1680 erbaute Palais. Dieses frühbarocke Bauwerk wurde im Auftrag des Kurprinzen Johann Georg III. von Sachsen durch Oberlandbaumeister Johann Georg Starcke errichtet und war für die sommerlichen Vergnügungen des Hofes bestimmt.
Katholische Hofkirche
Die Katholische Hofkirche, Kathedrale Sanctissimæ Trinitatis (Kathedrale der heiligsten Dreifaltigkeit) prägt maßgeblich das Stadtbild Dresdens. Sie wurde in den Jahren 1738-1755 direkt neben dem Residenzschloss erbaut.
Weitere Beiträge...
Seite 1 von 2








