Der Film untersucht den Fall des mittelalterlichen Reformators Jan Hus. Er wurde von der Inquisition im Jahr 1415 zum Tode auf dem Scheiterhaufen verdammt, weil er die Katholische Kirche reformieren wollte. Doch die Geschichte des Experimentalfilms spielt am Ende des 20. Jahrhunderts und in einem Gebiet, das vor kurzem noch Ostblock genannt wurde. Der Film „Jan Hus – Messe für drei tote Männer“ stellt drei Personen vor - Ryszard Siwiec, Oskar Brüsewitz und Graham Bamford. Alle Drei haben sich selbst aus Protest gegen politische Regime verbrannt. Im Anschluss sind Sie zur Diskussion mit dem Produzenten Radim Špaček und dem Regisseur Miroslav Bambušek eingeladen. Radim Špačeks Stasi-Film „Pouta“ läuft derzeit erfolgreich in den tschechischen Kinos. Miroslav Bambušek ist auch dem deutschen Publikum bekannt für seine Theaterinszenierungen „Porta Apostolorum“ über die Ereignisse im nordböhmischen Postoloprty im Jahr 1945.
Tschechische Republik 2009, Regie: Miroslav Bambušek, 76 Min., OmeU. Trailer unter:
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Uhrzeit: 20:00
Veranstaltungsort: Kino Casablanca
Stadt: Dresden
Eintrittspreis: 3,50 / 4,50 EUR















